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Neu1 Lied vom Kompromiss
Lied vom Kompromiß - neue Dichtung für 2. + 3. Strophe von Bernd (Oktober 2002)

1. Strophe + Refrain: Tucholsky wie gehabt.

2. Strophe:

In der Politik macht man Versprechen
gerade auch besonders vor der Wahl.
Nach der Wahl muß man sie manchmal brechen,
weiß schon, wer die Wahl hat, hat die Qual.
Für die Grünen ist es ein Streßfaktor,
brummt in Obrigheim noch ein Reaktor.
Doch der Joschka macht das ganz galant,
reicht dem Gerhard seine liebe Hand:

Schließen ... (wie in 1. Strophe)

3. Strophe:

Allen wohl und keinem richtig wehtun,
das ist heut die Kunst der Politik.
Nur nicht deinen Gegner richtig ausbuh'n,
sonst buht der bestimmt demnächst zurück.
Nur bei einem Thema stehen feste Fronten,
und es schimpfen auch, die's früher gar nicht konnten,
auf den Rathaus-Lichterketten-Glanz.
Bis der Möller zu dem Vaupel sagt:

Schließen wir 'nen kleinen Kompromiss!
Davon hat man keine Kümmernis!
Einerseits und andrerseits,
so ein Ding hat manchen Reiz.
Und durch Marburg geht ein tiefer Riss.
Dafür gibt es keinen Kompromiss.
Und durch Marburg geht ein tiefer Riss,
dafür gibt es keinen Kompromiss.

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