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Neu1 Lied vom Kompromiss
Lied vom Kompromiß - neue Dichtung für 2. Strophe von Bernd (Oktober 2002)
3. Strophe von Bernd (Juni 2011)
1. Strophe + Refrain: Tucholsky (1919) wie gehabt.

Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchen
immer um den heißen Brei herum,
kleine Schweine mit dem Ringelschwänzchen,
Bullen mit erschrecklichem Gebrumm.
Freundlich schaun die Schwarzen und die Roten,
die sich früher feindlich oft bedrohten.
Jeder wartet, wer zuerst es wagt,
bis der eine zu dem andern sagt:

Schließen wir nen kleinen Kompromiß!
Davon hat man keine Kümmernis.
Einerseits - und andrerseits -
so ein Ding hat manchen Reiz.
Sein Erfolg in Deutschland ist gewiß:
Schließen wir nen kleinen Kompromiß!

2. Strophe:

In der Politik macht man Versprechen
gerade auch besonders vor der Wahl.
Nach der Wahl muß man sie manchmal brechen,
weiß schon, wer die Wahl hat, hat die Qual.
Für die Grünen ist es ein Streßfaktor,
brummt bei uns im Land noch ein Reaktor.
Doch der Joschka macht das ganz galant,
reicht dem Gerhard seine liebe Hand:

Schließen ... (wie in 1. Strophe)

3. Strophe:

Heute ist schon wieder alles anders
einiges erreicht, doch fehlt noch viel.
Was mit Joschka damals mal begann, wer's
glaubt, dass das schon reicht, kommt nie ans Ziel.
Steht die Claudia mit Angela im Garten,
kann die Sonnenblumenblüte kaum erwarten,
und sie stellt sich reiche Ernte vor.
Und von ferne hört sie unsern Chor:

Kein Refrain, sondern Sprechchor (Hit der letzten Montagsdemos):
|: Wir fordern: Abschalten, und zwar jetzt, und zwar alle, und für immer! :|

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