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Shir la shalom - freie Übersetzung

(Für Mitglieder: Noten als PDF: Mitgliederservice)

1. Lasst die Sonne aufgehen,
daß sie euch morgens aufwecke,
uns aber kann auch das stärkste aller Gebete
nicht zurückbringen

denjenigen, dessen Kerze ausgelöscht,
der in der Erde verborgen ist,
kann auch bitteres Weinen nicht aufwecken
und nicht hierher zurückbringen.

Kein Mensch kann uns zurückbringen
aus der tiefen, dunklen Grube,
hier hilft nichts,
nicht die Freude über Siege
noch Lobeshymnen.

Refr.: Deshalb singt nur das Lied des Friedens,
flüstert kein Gebet,
singt lieber ein Friedenslied
mit einem Schrei.

2. Lasst die Sonne durch die Blüten dringen
schaut nicht nach hinten,
laßt in Ruhe,
die von uns gegangen sind.

Hebt die Augen auf zur Hoffnung,
aber blickt nicht durchs Visier eurer Waffen,
sondern singt ein Lied für Liebe
und nicht für Kriege.

Sagt nicht "ein Tag wird kommen",
bringt den Tag!
Denn das ist kein Traum,
auf allen Plätzen
jubelt nur dies: Frieden!

(Übersetzung: Amnon Orbach)

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Unter di khurves fun poyln

Unter di khurves fun poyln
a kop mit blonde hor
der kop un zay der khurbm
beyde zenen vor.

Iber di khurves fun poyln
falt un falt a shney
der blonder kop fun mayn meydl
tut mir mezukn vey.

Dolye mayn dolye, dolye, dolye mayne.

Der veytik zitst baym shraybtish
un shraybt a langen briv
di trer in zayne oygn
iz emezdik un tif.

Iber di khurves fun poyln
flatert a foygl um
a groyzer shive foygl
er tsitert mit di fligl frum.

Der groyze shive foygl
mayn dershlogn gemit 
er trogt oyf zayne fligl
dos dozike troyer lid

Unter den Ruinen (Trümmern) von Polen
ein Kopf mit blonden Haaren.
Der Kopf und auch die Ruinen,
beide sind wahr.

Über den Ruinen von Polen
fällt und fällt der Schnee.
Der blonde Kopf von meinem Mädchen
tut mir gefährlich weh.

Schicksal mein Schicksal... 

Das Leid sitzt am Schreibtisch
und schreibt einen langen Brief.
Die Träne in seinen Augen
ist wahrhaftig und tief.

Über den Ruinen von Polen
flattert ein Vogel umher.
Ein großer Todesvogel
er zittert fromm mit den Flügeln.

Der große Todesvogel,
mein zerschlagenes Gemüt.
Er trägt auf seinen Flügeln
das grausig traurige Lied.

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Egon
Original von Friedel Hensch und den Cyprys (1952)

Strophe 1:
[f]Gnädige Frau was ist denn bloß im [C7]Saal hier heute los
Sie sind ja gar so lustig, ist die [f] Freude denn so groß?
[b]Werden Sie rein menschlich mir die [f]Frage wohl verzeihn,
wozu soll [b]das hier [f]eigent[C7]lich gut [f]sein [G - A - H]

Refrain 1:
[C6] Egon,
ich hab ja nur aus [G7]Liebe zu dir,
ja nur aus lauter Liebe zu dir,
den Weg hierher ge[C]funden.
[G7]Ach, Egon, Egon, Egon, [C6]Egon,
ich mach ja nur aus [G7]Liebe zu dir,
ja nur aus lauter Liebe zu dir
mein Kreuz im [C]Runden.

Brückenteil:
Was soll ich [E]machen, wenn alle Leute [a]lachen,
weil ich zu Haus er[E7]zähle, dass ich nächstens [a]wähle?
Was wird pas[D7]sieren, könnt ihr mir das ver[G]raten,
wenn alle Kandi[D7]daten auf Wähler nur [G]warten?

Refrain 2:
und keiner wählen kommt oh [C6]Egon,
ich werde nur aus [G7]Liebe zu dir,
ja nur aus lauter Liebe zu dir,
noch einmal wählen [C]gehn.

(im Original Refrain 1 instrumental)

Strophe 2:
[f]Früher hab ich höchstens mal ne [C7]Tagesschau gesehn,
konnte Ökosteuer und Hartz [f]vier noch nicht verstehn,
[b]heute weiß ich: Alles das ge[f]hört gar nicht dazu,
denn Ober[b]bürger[f]meister [C7]wirst jetzt [f]du! [G - A - H]

mit Chor:
Refrain 1
Brückenteil
Refrain 2
evtl. Refrain 1

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